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SCHULSOZIALARBEIT AN DER GRAF LUDWIG GESAMTSCHULE LUDWEILER

Träger:

Deutscher Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Völklingen

Adresse:

Schulsozialarbeit des DKSB e.V. an der Graf-Ludwig-Gesamtschule
Hohlstraße 35
66333 Völklingen
Tel.: 06898/ 94581-17
Fax: 06898/ 94581-29
e-mail: postmaster@gesamtschule-graf-ludwig.de
Internet: www.gesamtschule-graf-ludwig.de

Ansprechpartnerin:

Margret Meier-Lenhof, Erziehungswissenschaftlerin

 

Die Schulsozialarbeit unter Trägerschaft des Deutschen Kinderschutzbundes, OV Völklingen besteht an der Gesamtschule seit 1996. Seit August 1998 bis August 2001 im Modellversuch „Schulsozialarbeit” fortgeführt; angestrebt wird die feste Installation der Stelle in der Schule.

Ziele:

eine eigenständige Tätigkeit der sozialpädagogischen Fachkraft in partnerschaftlicher Kooperation mit der Schule, um

  • Kindern und Jugendlichen im schulischen Lebensraum pädagogische Hilfen zur Lebensbewältigung zu geben,
  • soziale Lernprozesse zu fördern,
  • sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen, um Schulversagen zu vermeiden,
  • einen Beitrag zu leisten, damit aus sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen keine Schulversager werden,
  • Lebensperspektiven bei Schulversagern zu entwickeln.

Zielgruppe:

  • Anlauf- und Beratungsstelle für alle SchülerInnen der Gesamtschule, deren Eltern und Lehrpersonen
  • intensive Beratungs- und Betreuungstätigkeit insbesondere bei verhaltensauffälligen, sozial benachteiligten, individuell beeinträchtigten oder von Schulversagen bedrohten SchülerInnen
  • Offene Jugendarbeit: in der Form verschiedener AGs (der „Freizeitclub”, Mädchenarbeit) und Ferienaktionen

Arbeitsschwerpunkte:

  • Beratung und Betreuung für alle SchülerInnen zugänglich
  • Einzelfallhilfe und Vermittlung in entsprechende Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Beratungs- und Betreuungstätigkeit nach den Prinzipien sozialpädagogischer Arbeit; eingesetzt werden Methoden zur Gewaltprävention, insbesondere Konfliktmediation
  • Beratung in Schülereinzel- und Gruppengesprächen, Gesprächen mit Eltern, Lehrern oder unter Hinzuziehung von MitarbeiterInnen anderer Jugendhilfeeinrichtungen (Jugendamt, Kinder-/Jugendtherapeuten, (Schul-)Psychologe u.a.) und auch in Helferkonferenzen
  • Beratende Mitarbeit erfolgt auch in den verschiedenen Gremien der Schule, z.B. den Klassenkonferenzen
  • Tischgruppengespräche, während der Förderstunden für SchülerInnen der Klassenstufe 5 und 6 angeboten, dienen der Gewaltprävention, der Verbesserung des Klassenklimas und der För­derung der Teamfähigkeit
  • Unterrichtshospitationen in Klassenstufe 5 und 6 unterstützen die sozialpädagogische Arbeit
  • Offene Jugendarbeit in Form der Arbeitsgemeinschaft „Freizeitclub”, Mädchenarbeit und Ferienaktionen
  • Mitarbeit im Arbeitskreis Schule-Beruf: Sozialpädagogische Betreuung der Klassenstufen 8 bis 10 mit dem Beratungsschwerpunkt „Übergang Schule-Beruf”
  • Mitarbeit im Projekt „Berufsperspektiven für Mädchen” (Diakonisches Werk, Sozialministerium, Arbeitsamt u.a.)
  • Mitarbeit in der AG „Gegen Drogen - Schüler stark machen”: Schüler, Eltern, Lehrpersonen, Nachmittagsbetreuung und Schulsozialarbeit arbeiten an einem Konzept, um Schüler stark zu machen gegen Süchte
  • Mitarbeit in den Projektwochen: Themen, die sich an bestimmte Klassenstufen richten; z.B. Plakatgestalten zum Thema Drogen (Klasse 9/10), Solarkocherbaukurs (Klasse 10), Übungen und Spiele zur Gewaltprävention (Klasse 6)
  • Mitarbeit bei schulinternen Veranstaltungen wie Weihnachtsfeier, Schulfest, Entlassungsfeier
  • Beitrag der Schulsozialarbeit zur Öffnung der Schule hin zur Nachbarschaftsschule: Gemeinsame Aktivitäten mit ortsansässigen Vereinen oder Einrichtungen
  • Kooperation mit der Nachmittagsbetreuung an der Schule
  • Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen, besonders der Jugendhilfe
  • Gesprächs- und Arbeitskreise

Rahmenbedingungen:

Ein Kooperationsvertrag regelt die Zusammenarbeit mit der Gesamtschule; der Kooperationsausschuss trifft sich mehrmals im Jahr zum Austausch.

Personalisierung:

eine sozialpädagogische Fachkraft; Supervision durch das Kinderschutzzentrum der Stiftung HOSPITAL, St. Wendel

Räumlichkeiten:

ein ruhig gelegener, freundlicher Raum für die Beratung, Nutzung weiterer Schulräume nach Absprache möglich

Ausstattung:

Sachmittel für Bürotätigkeit, ein Rechner

Arbeitseinteilung:

Während des Unterrichts: Hospitation, Schüler-/Elternberatung, Besprechungen mit Lehrpersonen oder Schulleitung

Nachmittags: Elterngespräche, Hausbesuche, Zusammenarbeit mit der Nach­mittagsbetreuung oder außerschulischen Einrichtungen

Evaluation:

Anfertigung von Jahresberichten und Übersichten über Beratungshäufigkeiten und -anliegen

 
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