THERAPEUTISCHE
SCHÜLERHILFE DES FAMILIEN-
UND NACHBARSCHAFTSZENTRUMS NEUNKIRCHEN
(Seit
1993 therapeutische Schülerhilfe)
Adresse:
Vogelstraße
2
66538 Neunkirchen
Tel.: 06821/27633
Ansprechpartner:
Rainer Wahlmann
(Lehrer), Doris Guldenkirch (Sozialpädagogin)
Die Struktur
Betreut werden
12 Kinder im Grundschulalter, vor allem aus dem Innenstadtbereich
Neunkirchen (sozialer Brennpunkt) in 2 Gruppen zu je 6.
Die Arbeit mit
den Kindern ist unterteilt in einen Gruppenbereich und einen Einzelförderbereich.
Neben zielgerichteter
schulischer Förderung haben die Kinder im täglichen Spielteil
die Möglichkeit, gemeinsam mit BetreuerInnen Spiele zu machen,
Kinderbücher zu lesen, zu basteln, auf den angrenzenden Spielplatz
zu gehen, (freitags) Ausflüge zu machen, schwimmen zu gehen,
die Eishalle zu besuchen u.v.m.
Es besteht eine
große Warteliste.
Die Angebotszeiten:
Montags bis freitags
13.00 bis 17.00 Uhr.
Ab 12 Uhr können
die Kinder im FNZ zu Mittag essen.
Freitags werden
nur Freizeitangebote gemacht, Schwimmen, Kochen, Eishalle, Basteln,
Ausflüge etc..
Von 13.00 - 14.00
Uhr findet die Einzelförderung statt. Hausaufgaben- und Spielteil
erstrecken sich von 14.00 - 17.00 Uhr.
Anmeldung/Entlassung
von Kindern:
Die Anmeldung
zur therapeutischen Schülerhilfe erfolgt durch Eltern, LehrerInnen
oder Sachbearbeiter des Kreisjugendamtes Neunkirchen.
Die Elternarbeit:
Die Elternarbeit
besteht aus Hausbesuchen (Einzelgesprächen), Frühstücksrunde
oder Elternabenden (Gruppengespräch).
Schulkontakte:
Regelmäßiger
persönlicher und telefonischer Kontakt zu den Lehrern und Lehrerinnen
der Kinder.
Ferienprogramm/Ferienfreizeit:
Wichtiges, weil
therapeutisch sehr wirksames Angebot der TSH ist seit 1993 eine 11tägige
Sommerferienfreizeit in Freizeithäusern in den Nordvogesen.
Pädagogische
und therapeutische Ziele:
Ein kurzfristiges
Ziel ist es, jedem der betreuten Kinder den Verbleib in der Regelschule
zu sichern und Sonderschuleinweisungen zu vermeiden.
Langfristig ist
das Hauptziel nicht die Verbesserung eines messbaren Intelligenzquotienten,
sondern das Erreichen einer ganzheitlichen Reife.
Die Kinder können
spüren, dass sie gemocht werden. Diese stabile emotionale Sicherheit
hilft dem Kind langfristig Häufigkeit und Intensität von
Aggressionen zu vermeiden.
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