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THERAPEUTISCHE SCHÜLERINNENGRUPPE DER PÄDSAK E.V.
(PÄDAGOGISCH-SOZIALE AKTIONSGEMEINSCHAFT)

Adresse:

Rubensstraße 64
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681/85909-30
Fax: 0681/85909-77
e-mail: aguth@quarternet.de oder lernhilfe@quarternet.de

Ansprechpartner:

Andreas Guth, Beate Weiler

Auftrag:

Seit Beginn des Schuljahres 1999/2000 arbeitet die Therapeutische SchülerInnengruppe der PÄDSAK gemäß der Richtlinien des Stadtverbandes Saarbrücken über Ziele, Aufgaben und Betrieb von Therapeutischen SchülerInnengruppen (TAG). Es sind Kinder angesprochen, bei denen eine schulbezogene Problematik mit allgemeinen Verhaltensstörungen einhergeht. Schu­lisches Versagen soll korrigiert, Maßnahmen der Hilfen zur Erziehung vermieden werden. Entscheidungen über Beginn, Inhalt und Ende der Hilfe werden in Zusammenarbeit zwischen den Sorgeberechtigten, dem Jugendamt und der TAG getroffen und in einem Fördervertrag schriftlich festgehalten, der kontinuierlich fortgeschrieben wird.

Zielgruppe:

Konkret richtet sich unser Förderangebot an GrundschülerInnen (1.- 4. Klasse) mit Lern- und Arbeitsstörungen bzw. Teilleistungsschwächen, bei denen gleichzeitig Verhaltensauffälligkeiten vorliegen. Insbesondere zu nennen sind hier Konzentrationsstörungen, niedrige Frustrationstoleranz und mangelnde Belastbarkeit, die mit ausgeprägten Leistungsschwächen in Lesen, Schreiben und Rechnen zusammenhängen.

Im allgemeinen Verhalten zeigen sich vor allem Schwierigkeiten im Sozialverhalten mit aggressiven Tendenzen, geringer Gruppenfähigkeit, Hyperaktivitätsstörungen sowie sozialer Ängstlichkeit und Depressivität.

Konkretes Angebot:

Unser Angebot beinhaltet die tägliche Hausaufgabenbetreuung (Montag bis Freitag) in der Gruppe, eine individuelle Förderung mit therapeutischen Komponenten und freizeitpädagogische Maßnahmen in unserem so genannten „Spielteil”. Leistungsförderung und soziales Lernen stehen im Mittelpunkt. Darüber hinaus arbeiten wir mit Eltern, Jugendamt, Schule und gegebenenfalls weiteren Einrichtungen zusammen. Jährliche Highlights sind unsere regelmäßig stattfindenden Sommer- und Skifreizeiten. In unseren Förderungsangeboten greifen wir auf Techniken der Motopädagogik bzw. Psychomotorik, der sensorischen Integrationstheorie und verschiedener Lerntherapien zurück. In der Schu­le werden schwerpunktmäßig visuelle, akustische, handgeschickliche und konzentrative Leistungen verlangt. Ergänzend versuchen wir, alle weiteren Sinne und den gesamten Körper in das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen mit einzubeziehen und verwenden hierfür psychomotorisches Übungs­material. Ziel ist es, nicht nur „über den Kopf” zu lernen. In vielfältigen Übungen werden durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt und anderen Gruppenmitgliedern Entwicklungsimpulse gesetzt. Kinder müssen sich Buchstaben natürlich mehr oder weniger mühsam erarbeiten. Zusätzlich kann man sie sich aber auch auf andere Art sensorisch erschließen, indem man sie ertastet, nachbaut, erfühlt u.s.w.

Rahmenbedingungen:

Für 24 fest angemeldete Kinder (2 Gruppen à 12 Kinder mit jeweils 2 BetreuerInnen) haben wir von Montag bis Freitag am Nachmittag geöffnet. Gemäß unserem geschlechtsspezifischem Ansatz bieten wir eine für Jungen und Mädchen getrennte Förderung an, was sich auch im räum­lichen Angebot widerspiegelt. Der Schülergruppe Jungen stehen im 1. Stock unseres Hauses 2 Räume für jeweils 6 Kinder zur Verfügung, in denen die Hausaufgabenbetreuung und z.T. auch freizeitpädagogische Maßnahmen angeboten werden. Die Gruppe der Mädchen, ebenfalls 12 Kinder, ist im 3. Stock untergebracht. Beiden Gruppen gemeinsam steht ein großer Raum auf der 1. Etage zur Verfügung, den wir nach motopädagogischen Gesichtspunkten eingerichtet haben und der von Jungen und Mädchen im täglichen Wechsel genutzt wird.

 
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